וְהָיָה בַּיּוֹם הַהוּא, בְּיוֹם בּוֹא גוֹג עַל-אַדְמַת יִשְׂרָאֵל--נְאֻם, אֲדֹנָי יְהוִה: תַּעֲלֶה חֲמָתִי, בְּאַפִּי
Geschehn wirds an jenem Tag. Am Tag, da Gog kommt auf den Boden Jißraels, erlauten ists von meinem Herrn, IHM, steigt in meine Nase die Grimmglut.
(Jecheskel 38:18)

Israel

Stammesland. Heiliges Land. Wer hat ein Recht darauf? Wessen Tempel öffnen das Auge Gottes über ihm? Wer gibt ihm seinen Namen? Wer erzählt seine Geschichte, in welcher Sprache, und wie? Die Spur der Toten in Wasser und Sand ist eine heilige Schrift und Krieg die Maschine, die sie schreibt und liest.

Auf unserer dritten Etappe stoßen wir an vergangene und gegenwärtige Grenzen, Grenzverletzungen. Ja und Nein, Recht und Unrecht, Freiheit und Zwang, High und Low Tech wechseln die Seiten und zerren uns mit. Stopp, Kontrolle, sagt GOG. Wer wagt es hier "wir" zu sagen?


Von & mit

Christopher Hotti Böhm (Multimedia), Hori Izhaki (Darstellung), Brandon Miller (Lieder), Marina Dessau (Darstellung), Moran Sanderovich (Ausstattung), Arne Vogelgesang (Darstellung/3D), Robert Wolf (Licht). Kerstin Böttcher (Öffentlichkeitsarbeit), Nils Bröer (Fotografie), ehrliche arbeit – freies Kulturbüro (Produktion), Nora Gores (Presse), Patrick Mikulski (Assistenz), Christin Striegler (Grafik), Johanna Werheid (Assistenz).

Eine Produktion von internil in Kooperation mit dem Theaterdiscounter Berlin. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes und durch den Kofinanzierungsfonds des Regierenden Bürgermeisters von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.